Gemeinsam mit einer französischen Gruppe, deren Teilnehmende ihre Ausbildung im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit abschließen und zeitnah ins Berufsleben starten werden, besuchten die Schülerinnen insgesamt vier Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Estland. Dabei erhielten beide Gruppen wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise, Finanzierung und Ausstattung der Einrichtungen sowie in den Umgang mit dem Thema mentale Gesundheit.
Im gemeinsamen Austausch zeigte sich, dass die Teilnehmenden auf Grundlage ihrer Englischkenntnisse aus dem Schulunterricht sehr gut miteinander kommunizieren und Erfahrungen austauschen konnten.
Neben dem Aufenthalt in Tallinn stand auch ein Tagesausflug nach Tartu im Süden des Landes auf dem Programm. Die zweitgrößte Stadt Estlands ist ein bedeutender Universitätsstandort und war Kulturhauptstadt Europas. Dort werden unter anderem auch Studiengänge im sozialen Bereich angeboten.
Besonders interessant war die Information, dass sogenannte Volunteers – junge Menschen, die nach ihrem Schulabschluss einen Freiwilligendienst absolvieren – in Estland sehr willkommen sind. Während der Reise konnten hierzu gute Kontakte geknüpft werden. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich gern bei der Schulleitung melden; wir stellen dann den entsprechenden Kontakt her.
Diese Erasmus-Projekte bieten eine hervorragende Möglichkeit, neue Perspektiven kennenzulernen, internationale Erfahrungen zu sammeln und den eigenen Horizont zu erweitern. Für einige unserer Schülerinnen war die Reise zudem ein ganz besonderes Erlebnis – vier von ihnen waren zuvor noch nie geflogen.
Wir hoffen, dass solche bereichernden Reisen auch künftig für unsere Schülerinnen und Schüler sowie unsere Auszubildenden ermöglicht werden können.


