Jobshadowing in Almendralejo/Spanien

Vom 18. bis 23. Oktober 2026 war Yvonne Fritsche, Lehrerin am BSZ Bautzen, für ein Erasmus+-Projekt in Spanien und berichtet hier von ihren Erfahrungen.

03.11.2026, 18:33 Uhr

In der Region Extremadura hospitierte sie eine Woche lang an verschiedenen Schulen, um zu lernen, wie das spanische Schulsystem funktioniert und Inklusion dort im Alltag gelebt wird. Organisiert wurde der Aufenthalt von der Berufsschule IES Santiago Apóstol in Almendralejo und dem örtlichen Lehrerfortbildungszentrum (CPR). Die gemeinsame Sprache vor Ort war Englisch.

Das Programm war vielseitig und bot spannende Einblicke in die Praxis. Bei Besuchen von Grund-, Sekundar- und Förderschulen in Almendralejo und Zafra gab es viele innovative Ideen zu sehen: Sportunterricht mit einem Assistenzhund, ein inklusives Schwarzlichttheater und modernen, digitalen Unterricht im sogenannten „Futurelab“. Besonders beeindruckend war die starke Inklusionskultur. Es gibt spezielle Autismusklassen, die gezielte Hilfe bieten, während die Jugendlichen trotzdem fest am normalen Schulleben teilnehmen. Projekte wie das „Schoolbuddy“-System und der Pausenraum „Casa Creativa“ stärken das Miteinander in der Berufsschule.